Vortrag

Xenophons Vermächtnis(430-354 v.Ch.)​

Gewaltfreie Pferdeausbildung von

der Antike bis zur Neuzeit

  Wer oder was war ein römischer Reiter und wie verlief eine solche Ausbildung? Der griechische Philosoph Xenophon forderte dazu auf, das Pferd als Partner zu sehen und gewaltfrei zu behandeln, damit man im Krieg und in Notsituationen

 „gemeinsam durch’s Feuer gehen“ 

konnte. Wie sich eine solche gewaltfreie Pferdeausbildung von der Antike bis zur Neuzeit gestaltet, welche Ausrüstung man benötigt und welche unterschiedlichen Aufgaben und Kampftaktiken die antiken römischen Legionsreiter hatten, wird hierbei erklärt. Mithilfe von Bildern, Replikaten und interessanten Details erleben wir interaktiv, wie Pferd und Reiter durch Vertrauensarbeit eins werden können.


Von dem Griechischen Politiker, Feldherren und Schriftsteller Xenophon       (430-354 v.Chr.) sind zwei Anleitungen über die Ausbildung von Pferde und Reitern überliefert, „Über die Reitkunst“ und “ Der Reiteroberst“.  Viele der darin verfassten Grundsätze haben heute wieder Gültigkeit. Belohnung war die wichtigste Ausbildungshilfe.  Dem entgegen stand der Umgang mit den Pferden im 19. Jahrhundert der von Gewalt und Zwang geprägt war. 

 

Unter anderem wird erklärt, warum die Hipposandale, 

im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, 

nur für Lastentiere geeignet war.