Vortrag

Xenophons Vermächtnis(430-354 v.Ch.)​

Gewaltfreie Pferdeausbildung von

der Antike bis zur Neuzeit

 

Viele der darin verfassten Grundsätze über die Ausbildung von Pferd und Reiter haben bis heute Gültigkeit. Xenophon forderte dazu auf, das Pferd als Partner zu sehen und dementsprechend gewaltfrei zu behandeln, damit man sich im Krieg und in Notsituationen zu hundert Prozent darauf verlassen konnte. Xenophon lehnte Gewalt beim Umgang mit dem Pferd strikt ab; Belohnung war für ihn die wichtigste Ausbildungshilfe. Dem entgegen stand der Umgang mit den Pferden im 19. Jahrhundert der von Gewalt und Zwang geprägt war. 

Erst in den letzten Jahrzehnten kam es zu einer Rückbesinnung auf die alte Lehre. Dieser Wechsel in der Auffassung über die richtige Behandlung von Pferden durch die Jahrhunderte macht das Thema so spannend.

Bisher wurde diese Thematik in Form eines Vortrages von römischen Darstellern noch nicht aufgriffen und ist daher neu und einzigartig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren mit Hilfe von Replikaten und durch ausführliche Erklärungen sehr viele interessante Details darüber, wie Pferd und Reiter durch Vertrauensarbeit eins werden und 

„gemeinsam durch´s Feuer gehen“.

 

 

Unter anderem wird erklärt, warum die Hipposandale, 

im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, 

nur für Lastentiere geeignet war.